Wie funktioniert Prozessoptimierung?

Damit Ihre eingeführten Verbesserungs- und Optimierungsmethoden nachhaltig wirken können und die angestrebte Kultur der Veränderung in Ihrem Unternehmen aufgebaut werden kann, sind diverse Voraussetzungen zu erfüllen.

Es reicht nicht aus, wenn Sie Ihre Prozesse einfach nur analysieren und ggf. Maßnahmen gegen die Ursachen festlegen und diese dann umsetzen. In der Regel führt diese Vorgehensweise leider nur zu kurzfristigen Effekten, die sehr schnell nachlassen und dazu, dass Ihre zukünftigen Planungen und Bemühungen, Verbesserungen im Unternehmen durchzuführen, zusätzlich noch erschwert werden.

Nachhaltig zu optimieren bedeutet für Sie dagegen, alle an den Vorgängen und Prozessen nachweislich beteiligten Mitarbeiter von Verbesserungen zu überzeugen und diese dahingehend zu lenken, ein eigenes Interesse an weiteren Optimierungen zu schaffen. Folgender Grundsatz gilt immer: Es gibt nichts, was man nicht noch weiter verbessern könnte. Ob es tatsächlich verbessert werden kann und wird, hängt nur davon ab, ob genügend Interesse seitens des Unternehmens an der Verbesserung besteht.

 

Akzeptanz + Systematik = nachhaltige Optimierung

Prozessoptimierung

 

Wenn Ihr Unternehmen sich stets verbessern möchte und muss, braucht es eine Unternehmenskultur, die Veränderungen willkommen heißt. Idealerweise nehmen Ihre Mitarbeiter Verbesserungen aus eigener Motivation vor. Das dafür erforderliche Vertrauen Ihrer Mitarbeiter basiert auf Ihren Leitgedanken und den in Ihrem Unternehmen gelebten Werten​.

Die Ausrichtung und Steuerung Ihrer Prozessoptimierungsinitiative benötigt fundierte Konzepte, die auf Ihrer Unternehmenskultur aufbauen. Ein häufiger Fehler ist es, ungeprüft "Erfolgskonzepte" anderer Unternehmen zu übernehmen. Hierzu sagt Deming in Kapitel 14b seiner Managementprinzipien.

"Übernehme Methoden und Verfahren anderer erst dann, wenn sämtliche Grundlagen und Voraussetzungen bekannt sind und verstanden werden. Beispielhaftes Verhalten allein lehrt nichts, wenn die Theorie dahinter nicht bekannt ist und verstanden wird."  (W. Edwards Deming, amerikanischer Qualitätsguru)

Liegen fundierte Konzepte vor, können Sie Methoden auswählen, um diese systematisch umzusetzen. Die derzeit gängigen Methoden wie Lean/KVP oder Six Sigma bestehen aus vielfachen Werkzeugen. Die meisten dieser Werkzeuge dienen der Analyse der Fehlerursachen bei Ihren produktiven und operativen Vorgängen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Mitarbeitern die Ergebnisse der Fehlerursachenanalyse aktiv vermitteln, denn dies ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung für die Akzeptanz gegenüber Maßnahmen, die zur Vermeidung der Ursachen ergriffen werden müssen.

Es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass Verbesserungen nur dann erzielt werden können, wenn Maßnahmen auch umgesetzt werden und gelebt werden. Das Eigeninteresse der Mitarbeiter an deren Umsetzung und Nachhaltigkeit ist hierzu Voraussetzung, andernfalls drohen die oben beschriebenen Nachteile fehlender oder nur kurzfristig wirkender Effekte.

Daher sollten Sie für jede Verbesserungsmaßnahme Werkzeuge schaffen, die anzeigen, wenn wieder eine Verschlechterung eintritt.

Wir unterstützen Sie gerne in bei der Schaffung neuer Methoden, Umsetzung neuer Maßnahmen, um Ihre unternehmensinternen Prozesse nachhaltig zu verbessern.

Ihr Ansprechpartner

Herr Dr. Raphael Benner
Telefon: +49 (0) 7131/3947913
E-mail: drb@drbenner.de 

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